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15.10.2002
| 19.00 |
Depot | Wien,
A |
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"Künstler
Julius Deutschbauer und Künstler Gerhard Spring eröffnen
die Öffentlichkeit" |
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DEUTSCHBAUER Ein viele Generationen dauernder dornenvoller
Weg der Unfreiheit ist beendet. SPRING Die Opfer, die
die �ffentlichkeit im Glauben an ihre Zukunft gebracht
hat, haben nun ihre Fr�chte getragen. DEUTSCHBAUER Wir
haben unser Leben lang auf diesen Tag gewartet. SPRING
Wir sind der festen �berzeugung, da� die heutige Er�ffnung
der �ffentlichkeit den Ausgangspunkt einer neuen und gl�cklichen
Epoche in der Geschichte der Menschheit darstellen wird,
DEUTSCHBAUER die sich k�nftig unter dem Zeichen einer
progressiven Kulturpolitik der Souver�nit�t und Unabh�ngigkeit
gegen�ber allen offiziellen M�chten und Gewalten entwickeln
wird. SPRING Die �ffentlichkeit jubelt heute, dankt f�r
die Freiheit. DEUTSCHBAUER Die �ffentlichkeit geht aber
auch mit dem festen Vorsatz ihrer Verbreitung in der ganzen
Welt an die Arbeit. SPRING Wenn nun alle Glocken l�uten,
DEUTSCHBAUER vom Bodensee bis zum Neusiedlersee, SPRING
von der Thaya bis zu den Karawanken, DEUTSCHBAUER von
Kleinreifling bis zum Gro�glockner, SPRING dann l�uten
sie eine neue Zeit f�r die �ffentlichkeit ein. DEUTSCHBAUER
Die �ffentlichkeit wird nunmehr frei und souver�n ihren
Platz in der gro�en Familie der belebten und unbelebten
Materie einnehmen SPRING und in aktiver �ffentlichkeitsarbeit
in den weltumfassenden Vertragsorganisationen alles daran
setzen, um ihren Beitrag f�r die internationale Verst�ndigung
und f�r den Frieden zu leisten. DEUTSCHBAUER Mit Dank
rufen wir aus: Die �ffentlichkeit jubelt, SPRING alle
Glocken l�uten es: Die �ffentlichkeit ist frei. DEUTSCHBAUER
Das war eine historische Rede. SPRING Dies ist eine historische
Rede. DEUTSCHBAUER Ein historischer Tag. SPRING Schon
in den fr�hen Morgenstunden standen die ersten Schaulustigen
auf der Breitegasse. DEUTSCHBAUER Sie fanden das Depot-Cafe
geschlossen, SPRING �berall Polizisten. DEUTSCHBAUER Gegen
Mittag haben Mitarbeiterinnen vom Depot durch einen Seiteneingang
Einla� gefunden, um die letzten Vorbereitungen zu treffen.
SPRING Auch ein Mitarbeiter war darunter. DEUTSCHBAUER
Die Teppiche rutschten auf dem glatten Parkett, SPRING
Wolfgang Zinggl ist gest�rzt. DEUTSCHBAUER Um Gottes Willen,
wenn das uns passiert w�re! SPRING Patricia hat dann schnell
noch Gummimatten unter die Teppiche geschoben. DEUTSCHBAUER
Endlich, SPRING nach einer Wartezeit, die sehr lange d�nkt,
DEUTSCHBAUER folgte unser Einzug, SPRING ein Rolls-Royce,
ein gro�er Chrysler und ein Geheimdienstauto, DEUTSCHBAUER
vier Zivilisten sprangen heraus, alle mit einer Hand in
der Hosentasche, SPRING die Fotografen gingen in Schussposition,
DEUTSCHBAUER das Spalier l�ste sich auf, SPRING es war
eine gr��ere Anzahl von Leuten, deren Beruf die Diplomatie
sein d�rfte. DEUTSCHBAUER Offene Jacken, offene Hemden,
offene Schuhb�nder, SPRING eine freundliche Geste f�r
die �ffentlichkeit, die wir heute mehr denn je bemerken
durften. DEUTSCHBAUER Die T�r ist offen! SPRING Der gro�e
Augenblick, so lange ersehnt, leidvoll versagt, ist endlich
gekommen. DEUTSCHBAUER Die Hosen, SPRING die R�cke, DEUTSCHBAUER
die Hosenr�cke SPRING und Pluderhosen, DEUTSCHBAUER alle
verk�nden es. SPRING Die Souver�nit�t und Unabh�ngigkeit,
DEUTSCHBAUER M�ndigkeit und Erhabenheit, SPRING des Mannes
von der Stra�e, DEUTSCHBAUER der Frau von der Gasse, SPRING
des Kindes vom Gehsteig DEUTSCHBAUER und der Alten vom
Radweg, SPRING ist wiederhergestellt und gesichert. DEUTSCHBAUER
Die Privatisierer ziehen ab, SPRING alle Verletzungen
der �ffentlichkeit, DEUTSCHBAUER die Einmischungen des
Staates in das �ffentliche Leben, SPRING haben nun ein
Ende. DEUTSCHBAUER Wir wollen an diesem Freudentag nicht
noch einmal die Erinnerung an den Leidensweg heraufbeschw�ren,
den die �ffentlichkeit bis dahin zu gehen hatte. SPRING
Es waren harte Zeiten der Unterdr�ckung, DEUTSCHBAUER
der Verschlossenheit. SPRING Heute ist es eine Gewi�heit:
wir haben sie ertragen, weil wir an unsere �ffnung und
Befreiung glaubten, DEUTSCHBAUER mit offenem Sinn, SPRING
offenem Organ DEUTSCHBAUER und ge�ffneten Sinnesorganen.
SPRING Das sind unsere sieben Siegel, DEUTSCHBAUER 1 +
1 + 5 = 7, SPRING die uns die Offenheit der �ffentlichkeit
garantieren DEUTSCHBAUER und die wir SPRING auf unserem
langen Leidensweg DEUTSCHBAUER nur im Geheimen mit uns
herumtragen durften. SPRING Die �ffentlichkeit hat ihren
Preis und sie hat auch gewi� ihre Probleme. DEUTSCHBAUER
Es wird uns einige M�he kosten, nach den Zeiten der Unterdr�ckung
und der Bevormundung wieder auf unsere eigenen Sinne SPRING
und Organe DEUTSCHBAUER zu vertrauen. SPRING Aber alleine
das Gef�hl, nicht mehr vor fremder Willk�r zittern zu
m�ssen, DEUTSCHBAUER nicht mehr t�gliche Gefahren oder
neue Schikanen f�rchten zu m�ssen, SPRING wird uns die
Kraft geben, alle Schwierigkeiten zu meistern und das
gro�e Werk zu vollenden: DEUTSCHBAUER unserer freien und
unabh�ngigen Offenheit einen Platz in der �ffentlichkeit
zu sichern. SPRING Jetzt erst recht wird es darauf ankommen,
dass alle DEUTSCHBAUER B�rgerinnen, B�uerinnen und Arbeiterinnen
SPRING den Preis der �ffentlichkeit zahlen und gemeinsam,
DEUTSCHBAUER zusammen und miteinander, SPRING nach allen
Seiten hin sich �ffnen. DEUTSCHBAUER M�gen sie sich der
gro�en Stunde w�rdig erweisen. SPRING Die Er�ffnung der
�ffentlichkeit ist ein wichtiges europ�isches Ereignis.
DEUTSCHBAUER Die �ffentlichkeit erkl�rt, eine dauernde
�ffnung einhalten zu wollen. SPRING China hat seine Bereitwilligkeit
zum Ausdruck gegeben, dies zu achten. DEUTSCHBAUER Die
arabischen Emirate dr�cken ihre Sympathien aus, SPRING
Afrika jubelt, DEUTSCHBAUER alle stimmen ein in die schweren
und feierlichen Glockenschl�ge der Salesianerkirche, SPRING
schwenken Fahnen und Taschent�cher, DEUTSCHBAUER verz�ckt
und entfesselt st�lpen sie ihre Hosentaschen um SPRING
und entleeren sich DEUTSCHBAUER bellend, SPRING wiehernd,
DEUTSCHBAUER reihernd. SPRING Es ist ein gegenseitiges
Sich-�bergeben und Sich-�bernehmen im Gang, in dem die
Begeisterung der Menschen keine Grenzen kennt. DEUTSCHBAUER
Es geht ein Reigen durch die Menge, die quer durch die
H�user hindurch tanzt, SPRING Welle nimmt Welle an der
Hand, DEUTSCHBAUER Woge Woge, SPRING Flut Flut, DEUTSCHBAUER
sp�lt das Innerste heraus, SPRING schwemmt Fenster und
T�ren an, DEUTSCHBAUER ein Randstein schm�ckt sich mit
einem blutigen Laken, SPRING ein ungl�ubiger Inl�nder
fa�t einer Ausl�nderin in die Wunde, DEUTSCHBAUER eine
stadtbekannte Insiderin f�hrt einen Au�enseiter ein, SPRING
eine unbekannte Innsbruckerin spuckt einen Au�erirdischen
aus, DEUTSCHBAUER die Au�enministerin zupft den Innenminister
am Zipfel SPRING der Krawatte, DEUTSCHBAUER am Zipfel
der Hose, SPRING des Hemds, DEUTSCHBAUER am Zipfel des
Zipfels. SPRING Endlich. DEUTSCHBAUER Zipfel sind Zipfel
sind Zipfel sind Zipfel, ohne Ansehen des Geschlechtes,
der Rasse, der sexuellen Neigung, der Religion oder des
Parteibuches. SPRING Auf der Tramway, in der Werkstatt,
im B�ro, bei den Freunden im Kaffehaus, DEUTSCHBAUER daheim
in der Familie, SPRING lange hat man auf diesen Moment
gewartet. DEUTSCHBAUER Und �berall fragt es sich: Warum
geht�s jetzt? SPRING W�re es nicht schon fr�her gegangen?
DEUTSCHBAUER Machen wir ein Kreuz dar�ber. Wir alle sind
froh, dass wir sie haben, die �ffentlichkeit. SPRING Niemand
hat es mehr geglaubt. DEUTSCHBAUER Es hat zu lang gedauert.
SPRING Es war nicht umsonst. DEUTSCHBAUER Die Toten auf
der Stra�e, SPRING der Schutt, der Mist, DEUTSCHBAUER
kein Wasser, kein Licht, SPRING kein Gas. DEUTSCHBAUER
Nur mit einem St�ck Brot in der Tasche und Erbsen im Topf.
SPRING Die Erbs�nde ist gegessen, DEUTSCHBAUER die Erbswurst
war nur eine Ausflucht. SPRING Aber die Atombombe? DEUTSCHBAUER
Pfui! Die Fischereiverb�nde protestieren. Aber der 11.
September? SPRING Die New Yorker sind gar nicht so. Sonntags
vergn�gen sie sich im Central Park mit Bootfahren, Fischen
und Pfeifenrauchen. DEUTSCHBAUER Und die anderen? SPRING
Die sehen zu. DEUTSCHBAUER Und die Fische? SPRING Ein
Taucher f�ttert sechsmal t�glich die Raubfische, um sie
von Angriffen auf ihre Mitbewohner abzuhalten. DEUTSCHBAUER
Im Vatikan werden wieder Rekruten in die Schweizer Garde
aufgenommen. SPRING Neue K�mpfer, die den Fahneneid leisten.
DEUTSCHBAUER Es sind nur zwei. SPRING Meine Bekanntschaft
mit einem Schweizer begann damit, dass es heftig an meiner
Wohungst�r l�utete. So l�uten nur zwei: Du und ich. DEUTSCHBAUER
Zwei mal lang, zwei mal kurz, zwei mal lang, zwei mal
kurz, bis endlich jemand aufmacht. SPRING Da ich selbst
zu hause war, tippte ich auf dich. Ich �ffnete und vor
mir stand ein Schweizer. DEUTSCHBAUER Und? SPRING Er hatte
sich in der T�r geirrt und entschuldigte sich mit den
n�chternen Worten: "Heute ist Sonntag". Ich reichte dem
Schweizer einen Obulus und er entfernte sich mit Dank.
Seither l�utet der Schweizer jeden Sonntag bei mir. DEUTSCHBAUER
Das ist eine nette Geschichte, die sehr gut zur heutigen
Er�ffnung der �ffentlichkeit pa�t. SPRING Erz�hl du doch
die Geschichte von der Frau, die von ihrem Mann geschlagen
wird. DEUTSCHBAUER Von der Waschfrau? Das ist eine lange,
lange Geschichte. SPRING Nur Anfang und Schlu�. DEUTSCHBAUER
In der Elternversammlung sitzt eine Frau, die nicht den
Mund aufmacht. Im Kessel kocht die fremde W�sche, und
der Raum ist hei� und voll Dunst. SPRING Man mu� dazu
sagen, dass ihr Mann der j�ngste von 3 Br�dern war und
in seiner Kindheit niemals Winnetou sein durfte, DEUTSCHBAUER
immer nur Bleichgesicht, SPRING niemals Schaffner, DEUTSCHBAUER
immer nur Fahrgast, SPRING niemals Postmeister, DEUTSCHBAUER
immer nur Pakettr�ger, SPRING niemals Max und Moritz,
DEUTSCHBAUER immer nur Witwe Bolte, SPRING und so weiter.
DEUTSCHBAUER Aber er hat eine wunderbare Frau bekommen
SPRING und seinen Traum noch nicht vergessen. DEUTSCHBAUER
Sie werden sehen, mit welcher Freude und Begeisterung
die �ffentlichkeit den Akt der Er�ffnung aufnehmen wird.
SPRING Die �ffentlichkeit wird zum erstenmal einen �ffentlichen
Status haben, DEUTSCHBAUER nach allen Seiten hin offen,
SPRING so dass die �ffentliche Person nicht mehr diskriminiert
wird. DEUTSCHBAUER Die �ffentliche Person hat keine Veranlassung,
Abgaben an eine Privatperson zu leisten, die wiederum
keine Forderungen an die �ffentliche Person stellen darf.
SPRING Hinsichtlich eines Abzugs von Privatpersonen aus
dem �ffentlichen Raum sind zwar noch keine Vereinbarungen
getroffen, aber es kann angenommen werden, dass dies mit
der Umwidmung von Privatwohnungen in �ffentliche Wohnungen
allm�hlich geschehen werde. DEUTSCHBAUER Die Welt w�nscht
Gl�ck. SPRING Die Nomaden haben uns Gl�ckwunschtelegramme
aus aller Welt geschickt. DEUTSCHBAUER Sie begr��en die
�ffentlichkeit. SPRING Die Lappen haben Gerald Raunig
zum "REPUBLICart MANIFESTO" gratuliert. DEUTSCHBAUER Nur
der Privatmensch protestiert gegen die �ffentlichkeit.
SPRING Er ist schockiert davon, dass die Frage nach dem
Eigentum offengelassen werden mu�. DEUTSCHBAUER In der
�ffentlichkeit kann es weder staatliches noch privates
Eigentum geben. SPRING Eigentum ist Produkt einer Beraubung,
DEUTSCHBAUER eines Privatisierungsprozesses. SPRING Offen
bleibt auch die Frage, ob private Einrichtungen oder Einzelpersonen
�ffentliche Dienstleistungen beanspruchen k�nnen DEUTSCHBAUER
und umgekehrt, ob die �ffentlichkeit noch private Dienste
entgegen nehmen kann. SPRING Dienste entstammen dem Privatverh�ltnis
von Herr und Knecht. DEUTSCHBAUER Die dienstliche �ber-
und Unterordnung mu� durch ein breit angelegtes Nebeneinander
ersetzt werden. SPRING Man hat die �ffentlichkeit lange
totgeschwiegen. DEUTSCHBAUER Man hat uns die �ffentlichkeit
lange totgeschwiegen. SPRING Hat man uns in der �ffentlichkeit
lange totgeschwiegen - DEUTSCHBAUER wir w�nschten blo�,
dieses Vergn�gen w�rde uns von allen Feinden zuteil -,
SPRING so sind wir privat desto flei�iger bearbeitet worden.
DEUTSCHBAUER Die �ffentlichkeitskomponente sollte uns
dahin bringen, die Frage nach dem, was wir sind, an eben
diese �ffentlichkeit zu richten, SPRING in eben dieser
�ffentlichkeit zu stellen. DEUTSCHBAUER Mit �ffentlichkeitskomponente
meinen wir das, was unmittelbar mit dem Leben in der �ffentlichkeit
verbunden ist, SPRING was den Stempel der �ffentlichen
Inoffizialit�t und Freiheit tr�gt DEUTSCHBAUER und was
zugleich den Formen der �ffentlichkeit, SPRING der �ffentlichen
R�umlichkeiten, DEUTSCHBAUER im strengen Wortsinn zugerechnet
werden kann, SPRING als Nachzeichnung von �ffentlichkeitsr�umlichkeiten
als Ann�herung und Orientierung progressiver Raumkonzepte,
DEUTSCHBAUER als eine keimhaft progressive Abhandlung
�ber Sein und �ffentlichkeit SPRING und �ffentlichkeit
und Raum. DEUTSCHBAUER Das ausgef�hrte Produkt m��te das
Qualit�tspr�dikat "made by REPUBLICart" tragen. SPRING
Damit hat die �ffentlichkeit einen Urheber, DEUTSCHBAUER
ein Formsiegel. SPRING F�r die progressiven Inhalte dieses
Produkts k�nnte nur eine progressive Kulturpolitik verantwortlich
zeichnen. DEUTSCHBAUER F�r die Teilhabe an der hohen �ffentlichkeit,
SPRING der tiefen, DEUTSCHBAUER h�chsten �ffentlichkeit,
SPRING der tiefsten, DEUTSCHBAUER mehr als h�chsten �ffentlichkeit,
SPRING mehr als der tiefsten, DEUTSCHBAUER H�chst-�ffentlichkeit
SPRING Tiefst-�ffentlichkeit, DEUTSCHBAUER Hyper-�ffentlichkeit,
SPRING Nieren-�ffentlichkeit DEUTSCHBAUER zu werben, SPRING
ist der Sinn unserer Rede. DEUTSCHBAUER Die H�chst-�ffentlichkeit
strebt allerdings stark nach unten. SPRING Die Tiefst-�ffentlichkeit
strebt allerdings stark nach oben. DEUTSCHBAUER Wer die
�ffentlichkeit versprechen will, mu� mit der offiziellen
Politik und Kultur drohen k�nnen. SPRING Eine Lampe wird
doch nicht gebracht, damit man sie unter ein Ma�gef��
oder unter ein Bett stellt? DEUTSCHBAUER Sie wird gebracht,
damit man sie auf einen Leuchter stellt, nicht wahr? SPRING
Denn da ist nichts verborgen, au�er damit es aufgedeckt
werde. DEUTSCHBAUER Nichts ist sorgsam verheimlicht worden,
au�er damit es an die �ffentlichkeit komme, SPRING au�er
da� die �ffentlichkeit selbst an die �ffentlichkeit komme,
DEUTSCHBAUER zur Schau gestellt werde. SPRING Die �ffentlichkeit
birgt kein Geheimnis mehr. DEUTSCHBAUER Wir machen daraus
kein Geheimnis mehr. SPRING Wer redet in der �ffentlichkeit,
und es bleibt verborgen? DEUTSCHBAUER Wer redet in der
�ffentlichkeit, und man sagt nichts zu ihm? SPRING Man
beobachtet einen in der �ffentlichkeit bei einer Arbeit,
DEUTSCHBAUER einen anderen beim Faulenzen. SPRING An Orten,
die f�r die �ffentlichkeit zug�nglich sind, zu denen auch
Flugh�fen geh�ren, sprechen Reisende oft Reisende an,
die auf ihren Abflug warten, DEUTSCHBAUER und bem�hen
sich, mit ihnen ins Gespr�ch zu kommen, SPRING unter ihnen
sind Chirurgen, Wissenschaftler, Rechtsanw�lte, DEUTSCHBAUER
Piloten, Geistliche, Polizisten, Taxifahrer, Ingenieure,
Lehrer, Milit�rangeh�rige und Politiker aus fernen L�ndern.
SPRING Auf diese Weise wird die �ffentlichkeit in die
Ferne getragen. DEUTSCHBAUER Wenn es um das Heil der �ffentlichkeit
geht, halten wir dringend darauf in g�nstiger Zeit, SPRING
in unruhevoller Zeit. DEUTSCHBAUER Denn die �ffentlichkeit
ist das zweite Gesicht, SPRING die zwei Seiten einer Medaille,
DEUTSCHBAUER ein zweigesichtiger Januskopf, SPRING sozusagen
ein zweileibiger K�rper. DEUTSCHBAUER Die Er�ffnung der
�ffentlichkeit eine Doppeler�ffnung einer Doppel�ffentlichkeit.
SPRING Diese bedenken wir mit kritischem Lob, DEUTSCHBAUER
mit verw�nschendem Lob, SPRING oder mit lobender Kritik,
DEUTSCHBAUER mit lobendem Verfluchen, SPRING Lobesbeschimpfungen,
DEUTSCHBAUER Beschimpfungslob. SPRING Lob und Schimpf
beziehen sich sozusagen auf einen zweileibigen K�rper,
DEUTSCHBAUER genannt �ffentlichkeit. SPRING Sie erzeugen
die absolut heitere, angstfreie und zwanglose Rede, DEUTSCHBAUER
die absolut offene Rede. SPRING Die Antwort auf Beschimpfung
ist Lob. DEUTSCHBAUER Die Antwort auf Lob ist Beschimpfung.
SPRING Der K�rper wird umgekrempelt, DEUTSCHBAUER das
Innere nach au�en gest�lpt. SPRING Die Ambivalenz und
eine gewisse Unbestimmtheit, DEUTSCHBAUER Unfertigkeit
SPRING des Adressaten garantiert den unmittelbaren �bergang
von Lob zu Kritik DEUTSCHBAUER und umgekehrt. SPRING Daher
der Gebrauch von Schimpfw�rtern fast ausschlie�lich im
z�rtlichen und lobenden Sinn. DEUTSCHBAUER Daher der doppelte
Ton. SPRING Daher beschlie�en wir unsere Rede mit Fl�chen
DEUTSCHBAUER und mit der Einladung zum Essen und Trinken.
SPRING So bist du! DEUTSCHBAUER Nein du! SPRING Mit dem
Blick eines Stiers, DEUTSCHBAUER dem Antlitz eines Narren,
SPRING einf�ltig in deinem Benehmen, DEUTSCHBAUER b�uerisch
in deiner Gewandung, SPRING deutschb�uerisch, DEUTSCHBAUER
sprunghaft, SPRING arm an Verm�gen, DEUTSCHBAUER ohne
Gl�ck bei den Frauen, SPRING untauglich zu jedem Staatsamt,
DEUTSCHBAUER immerzu lachend, SPRING immerfort einem jeden
zutrinkend, DEUTSCHBAUER jederzeit zum Spotten aufgelegt
SPRING und stets dein g�ttliches Wissen verbergend. DEUTSCHBAUER
�berall sto�en wir auf Komparative und Superlative. SPRING
Viele sind in der Schule, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen.
DEUTSCHBAUER Im Blickfeld, SPRING im Blickpunkt, DEUTSCHBAUER
der �ffentlichkeit stehen, ist h�ufig eine gute Orientierungshilfe.
SPRING Bringt aber bitte keine Liegest�hle mit. Sie sind
in Einrichtungen f�r die �ffentlichkeit nicht gestattet.
DEUTSCHBAUER Eure Mitarbeit in dieser Angelegenheit ist
wichtig, SPRING und wir danken euch daf�r. DEUTSCHBAUER
Es gibt kein Ziel, das f�r alle dasselbe ist und das alle
zusammen zu erlangen h�tten. SPRING Das Fest ist das Ziel,
DEUTSCHBAUER und man hat es erreicht. SPRING Die Dichte
ist sehr gro�. DEUTSCHBAUER Die �ffentlichkeit ist eine
Welt f�r sich. SPRING Die �ffentlichkeit ist das Zentrum
alles Nicht-Offiziellen, DEUTSCHBAUER quasi exterritorial.
SPRING Nat�rlich wird dies besonders an Festtagen offenbar.
DEUTSCHBAUER Die �ffentlichkeit lebt volle 12 Monate pro
Jahr ein Festtagsleben, SPRING bei dem alle Auftritte,
DEUTSCHBAUER vom lauten, �ffentlich ausgetragenen Streit
bis zum inszenierten festlichen Schauspiel, SPRING etwas
gemeinsam haben, DEUTSCHBAUER die Atmosph�re von Freiheit,
Offenheit, Familiarit�t. SPRING Auch solche Elemente famili�rer
Rede wie Fl�che, Schw�re, Verw�nschungen, Obsz�nit�ten
sind in dieser �ffentlichkeit vollkommen zul�ssig. DEUTSCHBAUER
Doch alle diese Begriffe sind konventionell und dem, was
sie bezeichnen sollen, nicht ad�quat. SPRING Zun�chst
sind die Elemente, die uns hier interessieren, in der
�ffentlichkeit nicht isoliert, sondern organischer Teil
dieser �ffentlichkeit. DEUTSCHBAUER Als etwas Isoliertes,
Spezielles erscheinen sie erst in der offiziellen Welt
und der offiziellen Ideologie. SPRING Unter gewissen Bedingungen,
DEUTSCHBAUER die erst geschaffen werden m�ssen, SPRING
k�nnen progressive Elemente der �ffentlichkeit und ihrer
inoffiziellen Sprache auch in die offizielle Kultur vordringen,
DEUTSCHBAUER kann die offizielle Kultur in Ber�hrung mit
der heute er�ffneten �ffentlichkeit kommen. SPRING Eine
solche Ber�hrung gilt es zu skizzieren. DEUTSCHBAUER Progressive
Kulturpolitik ist, SPRING au�erhalb der eigenen Mauern,
DEUTSCHBAUER ganz und gar an die heute er�ffnete �ffentlichkeit
zu binden, SPRING nach den Terminen dieser �ffentlichkeit
auszurichten: DEUTSCHBAUER Die Zirkularit�t der �ffentlichen
R�ume, SPRING nimmt man sie n�her in Betracht, DEUTSCHBAUER
besitzt ein anderes Prinzip und vor allem ein anderes
Zentrum als die offizielle Macht. SPRING Die heute er�ffnete
�ffentlichkeit wollen wir als die festliche �ffentlichkeit
bezeichnen. DEUTSCHBAUER Das Fest ist f�r die �ffentlichkeit
typisch. SPRING Von der ersten Zeile der Hompage von republicart
an DEUTSCHBAUER - www.republicart.at - SPRING tauchen
wir in die eigenartige sprachliche Atmosph�re der heute
er�ffneten �ffentlichkeit ein. DEUTSCHBAUER Daf�r verdient
republicart hohes Lob SPRING und immerw�hrendes Gedenken.
DEUTSCHBAUER Wir haben erst j�ngsthin die gro�en und unsch�tzbaren
Chroniken der gewaltigen Hompage SPRING - www.republicart.at
- DEUTSCHBAUER vor Augen gehabt SPRING und uns daran gelabt,
DEUTSCHBAUER und wie echte Gl�ubige haben wir alles geglaubt
SPRING und uns manches Mal �ffentlich wie auch privat
die Zeit vertrieben, lange Passagen daraus zu erz�hlen,
DEUTSCHBAUER wenn uns gerade nichts Besseres einfiel.
SPRING Es ist sehr viel vorhanden DEUTSCHBAUER und m�glich
SPRING auf oder in einem �ffentlichen Raum, DEUTSCHBAUER
und die vielen, die sich auf diesem gewissen Areal bewegen,
k�nnen alle daran teilhaben. SPRING Diogenes' skandal�se
Geste ist bekannt: DEUTSCHBAUER wenn er das Bed�rfnis
hatte, seinen sexuellen Trieb zu befriedigen, erleichterte
er sich selbst, SPRING selbst auf �ffentlichen Pl�tzen.
DEUTSCHBAUER Wie viele Provokationen ist auch diese zweifach
zu verstehen. SPRING Die Provokation liegt im �ffentlichen
Charakter der Sache. DEUTSCHBAUER Als Grund, die Liebe
nur in der Nacht zu praktizieren, f�hrte man gern die
Notwendigkeit an, sich den Blicken zu entziehen SPRING
und sich bei diesen Beziehungen nicht sehen zu lassen.
DEUTSCHBAUER Gegen diese Regel der Nicht-�ffentlichkeit
richtete Diogenes seine gestische Kritik, SPRING antwortete
Diogenes mit seiner Gewohnheit, alles in der �ffentlichkeit
zu tun, DEUTSCHBAUER das Essen und das Lieben. SPRING
Wenn es nicht schlecht ist zu essen DEUTSCHBAUER oder
zu lieben, SPRING dann ist es auch nicht schlecht, in
der �ffentlichkeit zu essen DEUTSCHBAUER oder zu lieben.
DEUTSCHBAUER Diogenes bedauerte sogar, da� es nicht m�glich
sei, Hunger und Durst ebenso einfach zu stillen wie sein
sexuelles Gel�st durch das direkteste Mittel der Masturbation.
SPRING Ach wenn es doch gen�gte, sich den Bauch zu reiben,
um seinen Hunger zu stillen! DEUTSCHBAUER Es ist die besondere
Leistung von republicart diese provokante �ffentliche
Geste Diogenes' zu wiederholen, SPRING mit einer vergleichbar
skandal�sen DEUTSCHBAUER progressiven SPRING Geste die
�ffentlichkeit selbst in den Blick zu r�cken, DEUTSCHBAUER
die �ffentlichkeit selbst in den Blick der �ffentlichkeit
zu r�cken, SPRING die �ffentlichkeit selbst �ffentlich
zu machen, DEUTSCHBAUER die �ffentlichkeit sich selbst
er�ffnen zu machen. SPRING Damit treibt republicart die
�ffentlichkeit auf die Spitze. DEUTSCHBAUER Die Ertr�gnisse
werden in gro�en Haufen zur Schau gestellt. SPRING www.republicart.at
DEUTSCHBAUER Hundert Schweine liegen gebunden da. SPRING
Berge von Fr�chten sind aufget�rmt. DEUTSCHBAUER In m�chtigen
Gef��en ist das beliebteste Getr�nk zubereitet und wartet
auf die Genie�er. SPRING Es ist mehr vorhanden, als alle
zusammen verzehren k�nnten, DEUTSCHBAUER und um es zu
verzehren, str�men immer mehr Menschen herzu. SPRING Die
Normen des offiziellen sprachlichen Umgangs ber�hren sie
nicht, DEUTSCHBAUER sie besitzen das Privileg, �ffentlich
�ber das Offizielle zu lachen. SPRING Das Ziel von republicart
ist eine Entladung der �ffentlichkeit und nicht nur deren
Lockerung. DEUTSCHBAUER Pr�gelszenen sind in der �ffentlichkeit
nichts Ungew�hnliches. SPRING Auf einer gewissen Ebene
haben Schl�ge und Beschimpfungen nicht habituellen Charakter,
sondern sind als symbolische, aufs H�here, DEUTSCHBAUER
auf die offizielle Macht SPRING gerichtete Handlungen
aufzufassen. DEUTSCHBAUER Die Offizit�t wird ausgelacht,
geschlagen, zerrissen, angesteckt, ertr�nkt. SPRING Es
ist der ironische, verr�terisch �bertriebene Superlativ
progressiver Kulturpolitik. DEUTSCHBAUER Und da� es keine
bessere gibt, darauf wollen wir bis zum Scheiterhaufen
exklusive bestehen. SPRING Wer eine bessere vorweisen
kann, dem wollen wir ein Sch�ppchen Kutteln bezahlen,
DEUTSCHBAUER sorgf�ltig gewaschen, gesalzen und geschmort.
SPRING Bei der Er�ffnung der �ffentlichkeit gibt es Innereien.
DEUTSCHBAUER Mit Innereien er�ffnen wir die K�chen�ffentlichkeit.
SPRING Die Ausrichtung nach unten kennzeichnet s�mtliche
Formen der �ffentlichkeit. DEUTSCHBAUER Jeder Ort genie�t
dasselbe Recht. SPRING So beginnt die Bewegung nach unten
schon mit der Idee einer Er�ffnung der �ffentlichkeit.
DEUTSCHBAUER Nach unten, SPRING mit der Innenseite nach
au�en, DEUTSCHBAUER kopf�ber, SPRING das ist �ffentlichkeit,
DEUTSCHBAUER mit diesen Bewegungen lie�e sie sich beschreiben.
SPRING Umwerfen, herumdrehen, DEUTSCHBAUER das Oberste
zuunterst kehren, den Hintern an die Stelle des Gesichts
setzen, SPRING Kutteln statt Tafelspitz, DEUTSCHBAUER
und das alles sowohl im konkret-topographischen als auch
im metaphorischen Sinn. SPRING Von dieser Bewegung nach
unten sind alle Motive, alle zentralen Episoden, alle
Metaphern und Vergleiche erfa�t. DEUTSCHBAUER Wir singen
das Lob auf das Innere. SPRING Und Wein, DEUTSCHBAUER
nein Bier, SPRING wird uns die Kutteln putzen. DEUTSCHBAUER
Meinst du jetzt die soeben verzehrten Kutteln oder unsere
Eingeweide? SPRING Was verschlungen wird, verschlingt.
DEUTSCHBAUER Ich habe das Gef�hl, eine gro�e Kraft z�ge
mich in den �ffentlichkeitsmittelpunkt, SPRING in das
Innerste, das Innerste der �ffentlichkeit. DEUTSCHBAUER
Aus diesem wollen wir die D�rme herausholen. SPRING Diese
bilden das Zentrum der �ffentlichkeitstopographie, DEUTSCHBAUER
sie sind der Ort, wo oben und unten ineinander �bergehen.
SPRING Die Schaukel, das Spiel mit oben und unten, schwingt
in diesem Bild sehr eindrucksvoll. DEUTSCHBAUER Es verbindet
und mischt sich. SPRING Der Akzent liegt nicht auf dem
Aufflug, sondern auf dem Herabgleiten der Schaukel. DEUTSCHBAUER
Das Oben geht in das Unten �ber, SPRING nicht umgekehrt.
DEUTSCHBAUER Die �ffentlichkeit wird auf die Eingeweide
umgedeutet, SPRING wo die gr��ten Reicht�mer und jenes
Neue sich verbergen, wor�ber die Philosophen und Politilogen
noch nicht schreiben. DEUTSCHBAUER H�chst- und Tiefst-�ffentlichkeit
flie�en ineinander. SPRING Willst du etwas an diesem Fluss
bestellen? DEUTSCHBAUER Kutteln, Zwiebel, Petersilienwurzeln,
gespaltene Ochsenf��e, Kr�uter, Lorbeerbl�tter, Salz,
Pfeffer, Gew�rznelken, kleingeschnittenes Suppengem�se,
�l, Weinbrand SPRING oder Calvados, DEUTSCHBAUER eventuell
Champagner, SPRING eventuell Mehl. DEUTSCHBAUER Dies ergibt
ein sehr typisches Gericht, SPRING allerdings mit einer
sehr langen Kochzeit. DEUTSCHBAUER Man kann auch vorgegarte
Kutteln kaufen. SPRING Kutteln waschen. DEUTSCHBAUER Mit
kochendem Wasser �berbr�hen. SPRING Abtropfen lassen.
DEUTSCHBAUER Die Zwiebel sch�len. SPRING Die Petersilienwurzeln
putzen. DEUTSCHBAUER Die Kutteln in 5 cm lange, schmale
Streifen schneiden. SPRING Die Streifen mit den Ochsenf��en,
den Kr�utern, den Lorbeerbl�ttern, dem Salz, dem Pfeffer,
den Nelken, dem Suppengem�se, den Zwiebeln und den Petersilienwurzeln
in einen Suppentopf schichten. DEUTSCHBAUER Das �l und
danach den Weinbrand SPRING oder Calvados, DEUTSCHBAUER
eventuell Champagner dar�ber gie�en SPRING und alles mit
Wasser bedecken. DEUTSCHBAUER Den Topf hermetisch verschlie�en.
SPRING Die Kutteln bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen
DEUTSCHBAUER und dann im m��ig hei�en Ofen mehrere Stunden
kochen. SPRING Am besten stellt man sie �ber Nacht, DEUTSCHBAUER
10 bis 12 Stunden, SPRING in den Ofen. DEUTSCHBAUER Die
Kutteln sind gar, wenn sie sich leicht durchdr�cken lassen.
SPRING Die Fl�ssigkeit soll um etwa die H�lfte eingekocht
sein. DEUTSCHBAUER Beilage? SPRING Kartoffeln, Wei�brot.
DEUTSCHBAUER Getr�nk? SPRING Ein leichter Rotwein. DEUTSCHBAUER
Nein, ein wei�er Hermitage von den C�tes-du-Rh�ne. SPRING
Dann gleich ein Cidre brut DEUTSCHBAUER oder Bier. SPRING
Nur zu schade, Julius, da� du all das nicht wirklich genie�en
kannst. DEUTSCHBAUER Warum? SPRING Deine Triglyceride!
DEUTSCHBAUER 1169 statt 50 - 150. SPRING Dein Cholesterin!
DEUTSCHBAUER 335 statt 50 -200. SPRING Deine Lymphozyten!
DEUTSCHBAUER 48,9 statt 20 - 40. SPRING Dein Gamma - GT!
DEUTSCHBAUER 51 statt 0 - 28. SPRING Deine Gicht! DEUTSCHBAUER
Gicht! SPRING Gicht und Syphilis werden die "heiteren
Krankheiten" genannt, die durch �berm��igen Genu� von
Speisen und Alkohol und durch sexuelle Ausschweifungen
entstehen. DEUTSCHBAUER Syphilis! SPRING Die �ffentlichkeit
von morgen wird eine neue, eine revolution�re �ffentlichkeit
sein.
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