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Rosa Reitsamer 03/2005
Filmische Reflexionen zum Nationalsozialismus und seinen Folgen
 

Die Nachwirkungen des Nationalsozialismus und der Shoah prägen bis heute die Mehrheitsgesellschaft, denn die Erfahrungen schreiben sich über Generationen fort. Sie sind somit Teil unserer Identitäten als Angehörige der Vertriebenen und Deportierten, als Söhne und Töchter der TäterInnen und MitläuferInnen. Gabriele Rosenthal zeigt in ihrem Buch[1] anhand von Interviews mit Familien von Überlebenden der Shoah und von Nazi-TäterInnen, wie die Erfahrungen von Vertreibung, Emigration und Holocaust nachhaltig das Leben von drei Generationen präg(t)en. Es wird deutlich, dass einerseits eine Tradierung rassistischer und antisemitischer Einstellungen eine Folge mangelnder Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit ist, andererseits eine Aufarbeitung der Vergangenheit und die Thematisierung von Rassismen tabuisieren werden. Durch diese Kontinuitäten und Brüche stößt die Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des Nationalsozialismus auch innerhalb linker Projekte und Kontexte auf Widerstand. Es bleibt daher die Frage offen, wie die Folgen des NS-Regimes visuell repräsentiert werden können, ohne die TäterInnen und Opfer der ersten Generation vor die Kamera zu bringen.

Im Film "Things. Places. Years"[2] fragt Klub Zwei (Simone Bader und Jo Schmeiser) zwölf in London lebende Frauen nach den Folgen und Auswirkungen von Vertreibung, Emigration und Holocaust auf ihr Leben und ihre Arbeit. Die Frauen werden zu unterschiedlichen Themen wie ihren Beziehungen zu persönlichen Dingen, ihren Besuchen in Österreich, ihren Arbeitsschwerpunkten oder zur Weitergabe der Erfahrungen von Vertreibung, Emigration und Holocaust an die nächsten Generationen befragt. Die Antworten zeigen ein breites Spektrum an unterschiedlichen, teilweise gegenteiligen Meinungen und Positionen, wodurch das Dilemma der Zu- und Festschreibungen auf eine jüdische Identität umgangen wird. Es wird keine homogene weibliche Identität durch narrative, lebensgeschichtliche Interviews konstruiert. Das Publikum erfährt punktuelle Auszüge aus den Lebensgeschichten der Frauen zu den unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, welche den Film strukturieren. Damit bricht "Things. Places. Years" nicht nur mit der Erwartungshaltung jener ZuschauerInnen, die sich psychisch labile Opfer des nationalsozialistischen Regimes erwarten. Im Kapitel "The Presence of Antisemitism" werden die ZuschauerInnen durch die Reflexionen der Frauen über den aktuellen offenen und subtilen Antisemitismus in die Gegenwart geholt und mit Fragen nach antisemitischen Kontinuitäten in der Gesellschaft konfrontiert. Das Fortschreiben antisemitischer Ressentiments und Einstellungen in der Dominanzkultur[3] zeigt sich nicht nur an einem "sekundären Antisemitismus", der versucht, die die TäterInnengesellschaft belastenden Folgen den Opfern anzulasten und der all jene zum potenziellen Ärgernis erklärt, die Fragen der Schuld und Verantwortung thematisieren, sondern auch am Israel-Palästina-Konflikt. Nicht selten werden die Solidaritätserklärungen mit Palästina benutzt, um antisemitische Vorurteile zu verbreiten. Ob der Antisemitismus in den letzten Jahren jedoch eine neue Form angenommen hat und ein "neuer Antisemitismus" [4] entstanden ist, der nicht mehr Juden und Jüdinnen im eigenen Land zur Zielscheibe hat, sondern den angeblich global agierenden und zerstörenden Zionismus, wird von einigen der interviewten Frauen in "Things. Places. Years" diskutiert.

Der Film gibt den Frauen Raum, über ihre politischen Einstellungen und Identitäten zu sprechen, die komplexer sind als die Feststellung, dass sie Jüdinnen sind. Eine Feststellung, die im Nationalsozialismus zur Vertreibung und Ermordung führte und Menschen mit jüdischem Hintergrund zu Juden und Jüdinnen machte. Eine Feststellung, die für Angehörige der Dominanzkultur zur Konstruktion einer bis heute kaum diskutierten homogenen Identität führte und die Idee eines "ethnisch homogenen" österreichischen Staates Wirklichkeit werden ließ. Diese homogene Identität ist eine weiße Identität, die in den Diskursen über Ethnizität weitgehend ausgeblendet bleibt. In den 1990er Jahren haben vor allem Schwarze TheoretikerInnen darauf aufmerksam gemacht, dass wir Weiße ebenso Angehörige einer Ethnie sind und aus dieser eine gesellschaftlichen Position resultiert, die Weiße zahlreiche Vorteile und Privilegien genießen lässt. Diese Theorien und Debatten konzentrieren sich auf den us-amerikanischen Kontext und auf die Konstruktion weißer Identitäten in den USA. Es stellt sich daher die Frage, wie diese Theorien im deutschsprachigen Raum angewendet werden können. Übersetzung und Anwendung erfahren sie, wenn mit der Frage nach dem weiß-Sein eine historische und geografische Verortung einhergeht. Das bedeutet in Österreich und Deutschland auch die Thematisierung der nationalsozialistischen Vergangenheit und ihrer Nachwirkungen, denn durch die "Rassenpolitik" des NS-Regimes erfuhr die Identitätskonstruktion von Mehrheitsangehörigen eine gewalttätige Radikalisierung.

Hito Steyerl holt in ihrem Video "Normalität 1-10" die nationalsozialistische Vergangenheit in die Gegenwart, indem sie antisemitische und rassistische Gewalttaten seit Ende der 90er Jahre wie die mehrfache Bombardierung von Heinz Galinskis[5] Grab zeigt. Damit stellt sie eine Verbindung zwischen Angehörigen der Dominanzkultur und der Tradierung von antisemitischen und rassistischen Einstellungen her. Die gewalttätigen Übergriffe auf Minderheiten in Österreich und Deutschland werden als sehr kurze Dokumentarfilme chronologisch aneinandergereiht, mit Nummern versehen und kontinuierlich um neue antisemitische und rassistische Vorfälle erweitert. Für jedes der Dokumente verwendet die Filmemacherin eine andere Kameraeinstellung und Schnitttechnik; die Kommentare aus dem Off spricht sie selbst. Diese sind Beschreibungen der gewalttätigen Übergriffe und Reflexionen, um die Vorfälle historisch und geografisch zu kontextualisieren. Die Gewalt wird durch Bilder von brennenden Häusern oder verwüsteten jüdischen Friedhöfen visualisiert. Diese Repräsentationen verweisen auf eine "soziale Geografie"[6], denn die Unsichtbarkeit von antisemitischen und rassistischen Übergriffen wird vor allem durch die Trennung der Lebenssphären von Jüdinnen/Juden und MigrantInnen auf der einen Seite und Mehrheitsangehörigen auf der anderen Seite hergestellt. "Soziale Geografien" lassen Angehörige der Dominanzkultur glauben, dass sie (wir) in einer völlig homogenen Umwelt bewegen. So brauchen sie sich (wir uns) selbst nicht als Angehörige der Mehrheitsgesellschaft und nicht als Weiße wahrzunehmen.

Antisemitische und rassistische Strategien und Praktiken zeigen, dass verschiedene Minderheiten zur Aufrechterhaltung der Dominanz der Mehrheitsgesellschaft gezielt eingesetzt werden. Minderheiten hatten/haben dabei jeweils verschiedene Bedeutungen und wurden/werden für unterschiedliche Interessen von Mehrheitsangehörigen funktionalisiert. Überschneidungen und Unterschiede zwischen Rassismus und Antisemitismus verdeutlichen die verschiedenen Interessen. Philip Cohen[7] verortet den Unterschied zwischen Antisemitismus und Rassismus in ihren Genealogien. Der Antisemitismus bezieht seine normativen Symbole vielfach aus dem religiösen Diskurs (biblische Genealogie), während das phänotypisch orientierte Vorurteil des Rassismus seine Gründe zumeist aus dem wissenschaftlichen Rassismus und von daher aus der Sprache der naturwissenschaftlich ausgerichteten Anthropologie bezieht. Im deutschsprachigen Kontext bezweckt(e) Rassismus primär die Ausbeutung von Diskriminierten, während das Ziel des Antisemitismus im NS die Vernichtung von Juden und Jüdinnen war.

 

Kontinuitäten und Brüche

Eine Kontinuität zwischen dem NS-Regime und dem heutigen Nationalstaat ist die Eingliederung der Zwangsarbeit in die österreichische und deutsche Einwanderungs- und Arbeitsmarktpolitik. Der Nationalsozialismus verankerte mit der Zwangsarbeit eine Ausbeutungsstrategie, die davon ausgeht, dass Menschen bestimmter Herkunft als Arbeitskräfte für mindere, schlecht bezahlte Arbeiten eingesetzt werden können. (Arbeits-)MigrantInnen wurden und werden jene Rechte, wie sie Mehrheitsangehörige beanspruchen, verwehrt, was den Zugang zu Lebenschancen stark einschränkt(e). Ideologisch und faktisch knüpft an die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus die Anwerbungspolitik der GastarbeiterInnen in der Nachkriegszeit an. Im Film "nach österreich. Erinnerungen an Zwangsarbeit und Arbeitsmigration"[8] werden die Kontinuitäten zwischen der Verpflichtung zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und den Praxen heutiger Einwanderungs- und Arbeitspolitik am Beispiel der Wiener Fischfabrik C. Warhanek sichtbar.

"nach österreich. Erinnerungen an Zwangsarbeit und Arbeitsmigration" beginnt mit den Erzählungen der polnischen Fabriksarbeiterinnen, die durch die Besetzung Polens in die Wiener Fischfabrik zur Zwangsarbeit versetzt wurden. Die Frauen schildern die menschenverachtenden Arbeitsverhältnisse, die Bereicherung des Fischfabrikanten mittels Ausbeutung ihrer Arbeitskraft und die mangelnde "Wiedergutmachung" Österreichs in Form von lächerlich geringen Entschädigungszahlungen, die 2002 an die noch lebenden ehemaligen ZwangsarbeiterInnen ausbezahlt wurden. Ein zentrales Element der Arbeitsorganisation in der Fischfabrik war die strikte Trennung zwischen deutschsprachigen und polnischen Arbeitenden. Jeglicher Kontakt zwischen den ArbeiterInnen wurden verboten und die Nichteinhaltung mit Essensentzug bestraft. Diese Vorgangsweise ist ein Bespiel für die Herstellung einer "sozialen Geografie", die zur gewaltsamen Trennung von deutschsprachigen und polnischen ArbeiterInnen führte. Die Wirksamkeit dieser unter dem NS-Regime eingeführten "sozialen Geografie" zeigt sich bis heute – an der Trennung der Lebenssphären zwischen MigrantInnen und Mehrheitsangehörigen, an der Gettoisierung wie den ethnisch getrennten Arbeitmärkten, an der Kriminalisierung von Minderheiten in Österreich und Deutschland.

Durch die Zwangsarbeit konnte die Fischfabrik C. Warhanek während des  Nationalsozialismus expandieren und insgesamt drei Standorte in Österreich (Wien, Linz und Villach) aufbauen, die nach Kriegsende neue Arbeitskräfte benötigten. Um diesen Mangel zu kompensieren und die bisherigen Ausbeutungsstrategien rechtlich zu verankern, wurde 1945 ein Arbeitsgesetz geschaffen, das die NS-Zwangsarbeit in einen legalen Rahmen transformierte. Die damals neuen Bestimmungen und Gesetze werden von den Filmemacherinnen vor allem anhand von eingeblendeten Texten visualisiert. Die interviewten Frauen bleiben in ihren Lebensgeschichten jedoch auf die Erzählung vom erzwungenen Verlassen ihres Heimatlandes über die Arbeit in der Fischfabrik bis zur Rückkehr in ihr Geburtsland reduziert. Sie bekommen kaum eine Möglichkeit, die Veränderungen der Gesetze zu erklären und darüber zu reflektieren. Dadurch werden sie in die Position der Opfer gedrängt, die in ihrer Lebenssituation gefangen sind und kaum über ihre rechtliche Position Bescheid wissen.

In den 1950er Jahren erreichte der Mangel an Arbeitskräften für schlecht bezahlte und minder qualifizierte Arbeiten in Österreich und Deutschland einen Höchststand, sodass eine massive Anwerbung von ArbeiterInnen aus Ex-Yugoslawien und der Türkei begann. Die dafür notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden bereits nach Kriegsende verankert, denn die ZwangsarbeiterInnen unter dem NS-Regime mussten nun möglichst rasch und kostengünstig durch eine industrielle Reservearmee, die jederzeit verfügbar war, ersetzt werden. Um dieses Vorhaben zu realisieren, wurden Anwerbestellen für ArbeitsmigrantInnen in Ex-Yugoslawien und der Türkei errichtet. Im Film "nach österreich. Erinnerungen an Zwangsarbeit und Arbeitsmigration" erzählen die Frauen über die Auswahlverfahren der Anwerbungsstellen. Die Frauen mussten eine gesundheitliche Kontrolle über sich ergehen lassen, die an die medizinischen Selektionsprozesse des NS-Regimes erinnern. Entsprach ihre körperliche Konstitution den gewünschten Anforderungen, erhielten die ArbeiterInnen einen Reisepass sowie eine zeitlich begrenzte Arbeitserlaubnis und wurden mit dem Bus nach Österreich geschickt. Die Fischfabrik C. Warhanek sorgte für ihre Unterkunft in kleinen, schäbigen Zimmern. Die Arbeitsmigrantinnen waren und sind von ihrem Arbeitsgeber abhängig, der über ihren Aufenthaltsstatus verfügen konnte und kann. Wurden die Frauen entlassen oder kündigten sie die Arbeit, weil die Ausbeutungssituation unerträglich wurde, bekamen sie weder Aufenthalts- noch Arbeitsberechtigung in Österreich. Mit dem Inkrafttreten der Veränderungen der "Ausländergesetze" seit 1993 verschärfte sich die Situation für Migrantinnen abermals drastisch. Sie sind nunmehr gezwungen, ihren Arbeitsplatz für ein Jahr zu halten, um einen neuen Anspruch auf Arbeitserlaubnis zu erhalten.[9]

Im Film "nach österreich. Erinnerungen an Zwangsarbeit und Arbeitsmigration" zeigt sich die rechtlose Situation der Migrantinnen deutlich, denn die Saisonarbeit bedeutet, dass die Frauen keine Möglichkeit haben, eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in Österreich zu erlangen. Wird ihre Arbeitskraft nicht mehr benötigt, kündigt sie der Arbeitgeber oder der Arbeitsvertrag läuft aus und sie müssen zurück in ihr Herkunftsland.

"Things. Places. Years", "Normalität 1-10" und "nach österreich. Erinnerungen an Zwangsarbeit und Arbeitsmigration" sind Beispiele für filmische Reflexionen zum Nationalsozialismus und seine Folgen. Die Filmemacherinnen thematisieren die Kontinuitäten und Brüche der NS-Vergangenheit und zeigen die Tradierung rassistischer und antisemitischer Einstellungen und Gesetze in ihrem historischen und geografischen Kontext. Die verschiedenen Herangehensweisen der Filmemacherinnen zeigen ein Spektrum an möglichen Methoden wie die thematischen und lebensgeschichtlichen Interviews oder die eingeblendeten und aus dem Off gesprochenen Texte, um die Folgen des NS-Regimes visuell zu repräsentieren und das konstante Fortschreiben von Antisemitismus und Rassismus durch die Dominanzkultur zu problematisieren. Diese Filme sind Teile der Vergangenheitsaufarbeitung, die Fragen nach einem Österreich aufwirft, wo selbst im Jahr 2005 – 50 Jahre Staatsvertrag, 60 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus – die Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des NS-Regimes und die Thematisierung von Rassismus auf Widerstand stößt.



[1] Rosenthal, Gabriele (Hg.): Der Holocaust im Leben von drei Generationen. Familien von Überlebenden der Shoah und von Nazi-Tätern. Gießen 1997

[2] "Things. Places. Years" Österreich/Großbritannien 2004

[3] Der Begriff der Dominanzkultur dient der Analyse von Lebensweisen und Selbstinterpretationen, durch die Mehrheitsangehörige Bilder von den "Anderen" in Kategorien der Über- und Unterordnung entwerfen. Die Zugehörigkeit zur Dominanzkultur ist mit ökonomischen, sozialen und kulturellen Privilegien verbunden, die Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe und nicht-mitteleuropäischer Herkunft verwehrt bleiben. (vgl. Rommelspacher, Birgit: Dominanzkultur. Texte zu Fremdheit und Macht. Berlin 1995)

[4] vgl. u.a. Goldhagen, Danial Jonah: Die Globalisierung des Antisemitismus. In: Rabinovici, Doran/Speck, Ulrich/Sznaider, Natan (Hg.): Neuer Antisemitismus? Eine globale Debatte. Frankfurt am Main 2004

[5] Heinz Galinski war der Vorsitzende des Zentralrats der Juden und Jüdinnen in Deutschland.

[6] vgl. Rommelspacher, Birgit: a.a.O.

[7] Cohen, Philip: Gefährliche Erbschaften: Studien zur Entstehung einer multirassistischen Kultur in Großbritannien. In: Kalpaka, Annita/Räthzel, Nora (Hg.): Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein. Rassismus in Politik, Kultur und Alltag. Köln 1994

[8] "nach österreich. Erinnerungen an Zwangsarbeit und Arbeitsmigration". Regie, Drehbuch, Produktion: arge pilotinnen, Vida Bakondy und Renée Winter. Österreich 2005

[9] vgl. dazu: LEFÖ (Lateinamerikanisch Emigrierte Frauen in Österreich): Rechtliche Situation von Migrantinnen. In: Schmeiser, Jo/Marth, Gabriele/Ferkl, Richard/Bader, Simone (Hg.): Staatsarchitektur, Ausgabe: Vor der Information 1/2, Wien 2004

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